Über mich

Das Runzelkorn ist ein physikalischer Effekt in der Fotografie. […] ein Fehler, der bei der Entwicklung von Filmen auftreten kann. […] Hierbei entstehen in der Gelatineschicht viele haarfeine Risse.

Das Runzelkorn gibt es in der Digitalfotografie natürlich nicht mehr, aber der Begriff ist einfach zu putzig!

So, jetzt kommt die gefürchtete 'Wir über uns“-Seite, wo immer keiner weiß, was er schreiben soll.. OK, versuchen wir's!

Es begann in den Achzigern, ich war ein Kind - oder sagen wir, ein Jugendlicher. Mein Schwager wollte seine Super-8-Ausrüstung loswerden und hat sie mir günstig vermacht. Super-8 - die Älteren werden sich erinnern - war sowas wie Video aber mit kleinen Filmstreifen die lautstark durch eine kleine Kamera ratterten und später (nach der Entwcklung) noch lauter durch einen Projektor. Ach so, vom Rattern abgesehen waren die Filmchen stumm, Ton war nicht. Erst nach ein paar witzigen Experimentalfilmchen mit Freunden folgte eine Großproduktion über den USA-Urlaub mit immerhin ca. 20 Minuten Länge. Der war auch schon richtig am Schneidetisch mit Klebestreifen montiert. Danach folgte ein legendärer Science-Fiction-Trickfilm mit Playmobil-Figuren (!), der leider aus Wetter- und Bugdetgründen unvollendet bleiben sollte.

Ich endeckte dann die Reize einer Spiegelreflexkamera vom Typ EXAKTA mit diversen Objektiven, die ich mir regelmäßig bei selbigem Schwager auslieh. Nachdem ich sämtliche Lehrer mit heichmlichen Paparazzi-Fotos genervt hatte, beschäftigte ich mich auch mit S/W-Entwicklung in der Dunkelkammer.
Ende der Achtziger richtete sich mein Interesse auf die Videotechnik. Eine billig gekaufte, gebrauchte VHS-Kamera ließ schon mal das richtige Feeling aufkommen und reichte aus, um mit ein paar gleichgesinnten Freunden ein paar wilde Clips und kleine Reportagen zu drehen. Kontakte zum Offenen Kanal Kassel brachten uns dann mit professioneller Ausrüstung zusammen und wir konnten ernsthaftere Produktionen in Angriff nehmen.
Seit meinem ersten C64-Computer im Jahre 1986 bin ich von diesen Kisten fasziniert. Besonders der Bereich 'Desktop-Publishing' hatte es mir angetan und wir produzierten schon ganze Ausgaben der Schülerzeitung am Rechner. Vielleicht nur konsequent, dass ich eine Ausbildung in der grafischen Industrie bei Kassels ältestem Druck- und Verlagshaus einschlug. Mitte der Neunziger war es dann soweit und zusammen mit Ruth und Mathias haben wir eine eigene Videofilm- und Print-Produktionsfirma aufgemacht! Die ersten Jahre haben wir Videofilmproduktionen von anspruchsvollen Hochzeitsvideos bis zu Industrie- und Schulungsfilmen gemacht. Seinerzeit steckte die digitale Videotechnik noch in den Kinderschuhen, umso stolzer waren wir auf unser Nonlineares-Digitales-PC-Videoschnittsystem!
1997 haben wir den Trend der Zeit erkannt und uns mit neuen Medium Internet beschäftig und erste geschäftliche Internetpräsentationen gestaltet. Dafür haben wir auch immer aktuelles Bildmaterial benötigt. Es gab die allerersten digitalen Fotokameras, sie kamen zwar damals nicht an die Bildqualität der analogen heran und wurden von vielen belächelt, aber mir war sofort klar, dass hier die Zukunft liegt!
People-Fotografie gehört neben Event-Fotografie, Table-Top und Architektur-Fotografie zu meinem Portfolio. Hochzeitsfotografie besonders und gerne in Form einer Reportage ist mein besonderes Steckenpferd. Was könnte anregender sein, als den "schönsten Tag im Leben" für die Nachwelt festzuhalten?
Puh, jetzt ist der Text ja doch ganz schön lang geworden, aber da du diese Seite angeklickt hast - selber schuld!

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Markus W. Lambrecht

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